Christoph Jordi: DER thinkparker

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Auch der 24thinkpark war einmal nicht mehr als eine Idee. Christoph setzt sie dieses Jahr zum dritten Mal in die Tat um. Seine Motivation: Er will an der unkonventionellsten Konferenz sehen, welche Bekanntschaften entstehen und wie Lösungsansätze entwickelt werden, die es vorher noch nie gab.

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Christoph ist der Gründer von DoD!fferent. DoD!fferent bietet Unternehmen Strategieberatung und hilft ihnen, ungewöhnliche Ideen zu entwickeln und dabei die Mitarbeitenden ins Zentrum zu stellen. Der Slogan von DoD!fferent: Menschen machen Marke. Christophs Schlüsselwerte sind Neugier und Freude an Innovation.

24thinkpark – die Idee

Aus vielen eigenen erlittenen Konferenzerfahrungen kam der Drang, etwas zu unternehmen und eine neue Konferenzform zu finden. Christoph sass mit einem Kollegen beim Bier, als sie für einmal eine Konferenz besuchten, die erfreulich interdisziplinär gestaltet war und HR, Marketing und Kommunikation zusammenbrachte. Interdisziplinär allein reichte den zwei Erfindern des 24thinkpark aber nicht: „Wir wollten eine komplett andere Konferenz auf die Beine stellen. Eine Konferenz, an der nicht nur die Referenten zu Wort kommen, sondern alle von allen profitieren können“, erzählt Christoph.
Gesagt, getan? Nein, so einfach war es natürlich nicht. „Wir wälzten Pläne, sprachen oft über unsere Idee, feilten daran herum.“ Im September 2013 war es dann soweit: Die unkonventionellste Konferenz der Schweiz fand zum ersten Mal statt.

„Zuschauer werden zu Teilnehmern“

Nun wird der 24thinkpark bereits zum dritten Mal durchgeführt. Christoph beobachtet nicht nur bei der Konferenz selbst eine Entwicklung: „Wir merken, dass auch die thinkparker nicht mehr nur aus Neugier reinschauen, sondern konkrete Anliegen, Themen, Probleme und Fälle mitbringen, die sie diskutieren wollen. Sie kommen als Teilnehmer an die Konferenz, nicht als Zuschauer.“
Was Christoph am 24thinkpark besonders fasziniert, ist die Energie, die durch die thinkparker und das Format der Konferenz jedes Jahr freigesetzt wird. „Diese Energie überschreitet Grenzen, Disziplinen, Hierarchien.“ Er finde es spannend, an der Konferenz Menschen zusammenzubringen. „Jedes Jahr entstehen Beziehungen und Ideen, die sonst nie entstanden wären. Dazu einen Beitrag zu leisten, ist das, was mich begeistert.“

Die Welt verändern – auf drei Ebenen

Dass das Konzept der Konferenz funktioniert und durch den innovativen Ansatz echte Lösungsansätze entstehen, zeigten die letzten zwei Jahre. Kann man so die Welt verändern? Ja, sagt Christoph. Und zwar auf drei unterschiedlichen Ebenen. „Unser Ziel war es, mit dem 24thinkpark etwas zu schaffen, was es so noch nie gab“, erklärt er. „Wer neue Ideen umsetzt, verändert damit die Welt. Das ist die erste Ebene.“ Auch an der Konferenz selbst geschähen Veränderungen – auf der menschlichen Ebene zwischen den thinkparkern. Die dritte Ebene seien die Erkenntnisse, die die Teilnehmer mitnehmen: „Damit können sie dann selbst Veränderungen schaffen.“
Dies sei ein Grund, warum er die Konferenz dieses Jahr zum dritten Mal durchführe. Den damit verbundenen Aufwand sieht Christoph sportlich: „Es ist wie bei einem Marathon: Nach etwa 35 Kilometern denkt man, dass man sowas Verrücktes nie wieder tut. Im Rückblick sieht man diese Verrücktheit nach und nach aber als das Grösste, was man je getan hat – und plant das Training für nächstes Jahr.“

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[…] wir es, einen Termin zu finden, der allen passte. Unseren Hauptdarstellern Susanne, Anina und Christoph. Und dem Kamera- und Regieteam, das auch für Ton, Schnitt, Drehbuch, Requisiten, Kulissen und […]

[…] Christoph Jordi, Organisator des 24thinkparks, sind herkömmliche Konferenzen Einbahnstrassen. Die Vielfalt an […]

[…] Christoph hat die Firma 2011 gegründet. Zwei Jahre lang ein Ein-Mann-Betrieb, hat DoD!fferent heute drei Vollzeitstellen, zwei Teilzeitstellen und einen bezahlten Praktikanten. Beigetragen zur Vergrösserung habe auch der 24thinkpark: „Alleine reichte es nicht mehr. DoD!fferent bekam grössere Aufträge, die Qualität musste gleich bleiben und der thinkpark brauchte viel Aufmerksamkeit.“ Christoph ist aber überzeugt, das Startup Feeling sei immer noch da: „Flexible Arbeitszeiten, flexible Arbeitsorte, höchstes Vertrauen. Um agil und inspirierend für unsere Kunden zu sein, müssen wir unsere Methoden selbst leben.“ […]

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