die facettenreiche Jungunternehmerin

Anina Uhlig: Die facettenreiche Jungunternehmerin

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Anina hat ihr erstes Unternehmen mit 18 Jahren gegründet, schliesst demnächst ihr Studium ab und ist dieses Jahr im Organisationsteam des 24thinkpark. Ihre brennendste Frage: Wie schaffen wir es, Themen wie Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit nicht bloss zu diskutieren, sondern auch umzusetzen?

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Anina war bereits an der Gründung zweier Unternehmen beteiligt. Eines davon produzierte nachhaltige T-Shirts in Mexico und unterstützte damit die Menschen vor Ort. Das andere – das Cateringunternehmen enjoy & dine – gründete sie zusammen mit zwei Schulkolleginnen im Rahmen ihrer Maturarbeit. Neben ihrem Studium, von dessen Abschluss sie momentan noch eine Prüfung trennt, ist sie dort für die Finanzen zuständig.

„Echte Menschen, keine Ablenkung“

Letztes Jahr war Anina am 24thinkpark als Besucherin dabei, dieses Jahr plant sie die Konferenz als Teil des Organisationsteams von Anfang an mit. 20 Studierende sollen im September daran teilnehmen; Mit ihren Beziehungen rund um die Uni ist Anina die ideale Person für das Studentenmarketing.

Als Besucherin schätzte sie letztes Jahr besonders die Vielfalt der Teilnehmenden und der unkomplizierte Umgang, den alle miteinander hatten. „Die Leute wirkten echt, man war nicht abgelenkt von Formalitäten und Floskeln.“ Dass alle von Anfang an per Du und auf Augenhöhe miteinander waren, habe ihr beim Entfalten der Kreativität geholfen. „Alles, was mich im Alltag daran hindert, mich voll reinzustürzen, war am 24thinkpark aus dem Weg geschafft.“

Anina, die selbst zur Generation Y gehört, kannte diese Generation trotz ihrer unternehmerischen Tätigkeit vor allem aus Innensicht. „Die Konferenz brachte mir die Arbeitgeberperspektive näher.“ Das Thema packte sie so sehr, dass sie schliesslich ihre Bachelorarbeit darüber schrieb. „Die spannenden Diskussionen darüber halfen mir später dabei und motivierten mich.“ Sogar zwei Experten im Bereich Human Resources Management, die ihr ein persönliches Interview für ihre Arbeit gaben, habe sie an der Konferenz kennengelernt.

Agilität, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit

Agilität ist für Anina persönlich ein wichtiger Wert, aber auch eine Erfolgsstrategie – sowohl privat als auch beruflich. „Ich finde es sehr wichtig, offen zu sein für neues, anstatt immer zu versuchen, den Ist-Zustand zu erhalten. Agilität ist entscheidend für den Erfolg – in allen Bereichen.“

Auch vom Arbeitgeber wünscht sich  die facettenreiche Jungunternehmerin Agilität. „Einerseits muss ein Unternehmen agil sein, um im Wettbewerb bestehen zu können. Andererseits wünsche ich mir, dass ein Arbeitgeber den unterschiedlichen Bedürfnissen seiner Mitarbeitenden gerecht wird.“ Der 20-jährige Studienabgänger habe andere Bedürfnisse als der Manager, der gerade dabei ist, eine Familie zu gründen. Wie können Unternehmen so agil sein, dass sie diesen individuellen Bedürfnissen gerecht werden?

Noch brennender interessieren Anina Themen, die weiter greifen, wie Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit. Wie kann sich eine ganze Gesellschaft dahingehend verändern, nachhaltigere Lebensstandards zu leben? Wie können Unternehmen ihre Einstellung gegenüber Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit überdenken? „Darüber zu sprechen, ist einfach. Etwas zu tun, ist die Herausforderung.“ Eine Herausforderung, die Anina Anfang September zum Thema machen will.

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[…] So schafften wir es, einen Termin zu finden, der allen passte. Unseren Hauptdarstellern Susanne, Anina und Christoph. Und dem Kamera- und Regieteam, das auch für Ton, Schnitt, Drehbuch, Requisiten, […]

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