Hanna Ketterer

Hanna Ketterer: Die kreative Hinterfragerin

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Um die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, geht Hanna immer mal wieder über eine Landesgrenze. Oder an die aussergewöhnlichste Konferenz der Schweiz. Dieses Jahr gestaltet sie den 24thinkpark im Organisationsteam mit. Am flowmarkt der ideen möchte sie diskutieren, wie sich Autonomie und Koordination von Mitarbeitenden vereinbaren lassen und wie unterschiedliche Generationen erfolgreich zusammenarbeiten können.

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Hanna hat Politologie und Soziologie studiert und arbeitet als Freelancerin in verschiedenen Projekten mit. Parallel dazu sucht sie nach einem Doktorat. Dabei ist sie agil – und schaut auch über die Landesgrenze hinaus.

Verschiedene Perspektiven am 24thinkpark

Hanna hat bereits in sieben verschiedenen Ländern gelebt. Studiert hat sie schon in den Niederlanden, in England und in Frankreich. Schliesslich kam sie in die Schweiz, um an der ETH zu forschen. „Ich lasse mich gerne auf neue Situationen ein und liebe es, andere Kulturen kennenzulernen.“ Hanna bezeichnet sich als kreativen Menschen mit einer wissenschaftlichen Ader. Sie spielt klassische Gitarre, kocht gerne mit Zeit und Musse – so lebt sie ihr kreative Seite aus. Daneben stellt sie viele Fragen, arbeitet strukturiert und analytisch – das ist ihre wissenschaftliche Ader.
Die kreative Hinterfragerin ist stets bemüht, alles aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. „Deshalb gefällt mir der 24thinkpark so gut. Ich treffe hier auf die unterschiedlichsten Menschen und lerne die unterschiedlichsten Perspektiven kennen.“ Die Konferenz lebe von ihren Teilnehmenden und sei so gestaltet, dass sich jeder einbringen kann.
Hanna ist bereits seit dem ersten 24thinkpark als Besucherin dabei – und dieses Jahr auch im Organisationsteam. Dieses unterstützt sie beim Marketing.

„Gutes Leben“ hinterfragt

Letztes Jahr nahm Hanna die Frage „Was ist ein gutes Leben?“ an den flowmarkt der ideen mit und startete dazu einen Workshop. Ihr Ziel war, individuelle Meinungen zu sammeln. „Ich sah den Workshop als eine Art Pilotstudie, um einen ersten Eindruck zu gewinnen.“ Das Ergebnis: „Wie zu erwarten, sind die Ansichten über ein gutes Leben sehr subjektiv ¬– abhängig von Alter, Kultur, Lebenssituation und vielen anderen Faktoren.“ Für Hanna „ein gutes Ergebnis“, das sie gerne von der Konferenz mitgenommen habe.
Auch sehr interessiert hätten sie letztes Jahr die Workshops zum Thema Generation Y, zu der sie auch selbst gehört. „Mein Eindruck war, dass es für viele Teilnehmenden eine Bereicherung war, dass viele junge Leute an der Konferenz teilnahmen und potentiellen Arbeitgebern ihre Ansichten und Ansprüche kommunizieren konnten.“ Wie können verschiedene Generationen erfolgreich zusammenarbeiten? Der Dialog dazu habe am letzten 24thinkpark begonnen – weiterführen möchte Hanna ihn im September.
Bei ihrer momentanen Tätigkeit als Freelancerin geniesst Hanna viel Autonomie und Selbstständigkeit. Autonomie sei ein Anspruch, den neben Hanna auch viele andere Arbeitnehmer haben. Die Herausforderung dabei: Wie können die Mitarbeitenden einer Organisation trotz aller Autonomie noch koordiniert handeln? Wo sind die Grenzen des autonomen Handelns?

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