Hansjürg Brauchli

Hansjürg Brauchli: Der lebenslange Lerner

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Hansjürg versucht immer wieder Neues. Vom freien Berichterstatter wurde er zum Lehrer und Schulleiter. Er ist Visual Practitionier und im Vorstand des Kammerchors Winterthur. In allen Bereichen sucht Hansjürg stets nach neuen, anderen Wegen der Kommunikation und ist dabei offen für kreative Ansätze. Ein thinkparker wie aus dem Bilderbuch.

Hansjürg Brauchli ist seit 10 Jahren Schulleiter, seit vier Jahren an der Schule Ausserdorf in Winterthur. Nebenbei leitet er als Visual Practitioner Kurse, unter anderem als freier Mitarbeiter der innovation-factory. In seine Arbeit versucht er stets neue Ideen einzubringen und auch mal etwas unkonventionellere Wege zu gehen. „Ich frage mich überall: Was gibt es noch?“, so Hansjürg.

„Never stop learning“

Miteinander Neues lernen und damit nie aufzuhören, ist das Motto von Hansjürg. Dabei orientiert er sich stets an der Problemlösung, statt nach den Gründen zu suchen. Gerade bei gemeinsamen Sitzungen wie der Stundenplanbesprechung sollen die Einzelnen offen sein und miteinander eine neue Idee, eine neue Lösung entstehen lassen. Hier trifft Hansjürgs Tun auf den 24thinkpark. Ihn interessieren spezielle Formen von Sitzungen und Konferenzen. Das Konzept entspreche genau seiner Einstellung: „Während 24 Stunden kommen vielleicht zu völlig ungewöhnlichen Zeiten plötzlich ganz neue Ansätze, die sonst nie entstanden wären“, mutmasst Hansjürg.

Was ist noch alles möglich?

Das Thema Digitalisierung beschäftigt Hansjürg in allen Bereichen. Im Schulbereich geht es dabei nicht nur um digitale Lehrmittel oder Tablets für den Unterricht. Auf diese digitalen Unterrichtsmittel setzt Hansjürg ab nächstem Jahr auch an seiner Schule in Winterthur. Hansjürg interessiert vor allem auch, wie die Digitalisierung die Zusammenarbeit im Team und die Schule als Organisation weiterbringen kann. Welche Möglichkeiten des Austauschs gibt es? Wie kommen wir gemeinsam weiter? Hansjürg ist sich aber noch nicht sicher, ob er hauptsächlich als Schulleiter oder eher als Visualisierer an der Konferenz teilnimmt. „Mich interessieren beide Bereiche sehr und am Schluss treffen sie sich auch wieder.“ Im Bereich des Visualisierens arbeitet er je länger je mehr mit dem iPad. Mittlerweile ersetzt es fast zu 100% das Papier. Hansjürg fragt sich, was mit der Digitalisierung noch alles möglich ist. Wo liegen die Grenzen? Wo beginnt uns die Digitalisierung zu stören? Wie lange geht es, bis unser Gehirn eingeholt wird und wo liegt dann noch der Unterschied zu uns? „Ich glaube, es ist fast nichts mehr unmöglich“, fasst Hansjürg zusammen. Er ist gespannt auf die Konferenz und ihre Teilnehmer. Und er ist überzeugt, dass er viele neugierige Leute treffen wird, die ihre Ideen nicht promoten, sondern gemeinsam weiterentwickeln wollen. „Auf diesen Austausch bin ich gespannt.“

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