Pirmin Meyer: Der Interessenvertreter

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Pirmin vertritt die Interessen seines Arbeitgebers nach aussen und pflegt ein Netzwerk von Entscheidungsträgern in Wirtschaft und Politik. Der thinkparker wünscht sich mehr Begeisterung für gesellschaftspolitische Fragen und erhofft sich auf dem flowmarkt der ideen Inputs dazu. Pirmin ist seit dem allerersten 24thinkpark dabei und gespannt darauf, welche Überraschungen die Konferenz dieses Jahr bereithält.

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Auf Offenheit und Transparenz legt Pirmin sowohl im persönlichen Umgang als auch im beruflichen Umfeld viel wert. Er bezeichnet sich als Familienmenschen. „Es bedeutet mir sehr viel, dass ich dank meinem reduzierten Arbeitspensum einen zusätzlichen Tag pro Woche mit meiner Familie verbringen kann.“ Pirmin sucht gerne Herausforderungen, um neue Erfahrungen zu sammeln, sein Wissen zu erweitern und neue Ideen zu verwirklichen. So engagiert er sich seit einigen Jahren in der Politik und ist ehrenamtlich Vizepräsident einer Kita.

Beruflich beobachtet Pirmin rechtliche Entwicklungen und Trends und beurteilt diese hinsichtlich Relevanz für seinen Arbeitgeber. Um die Interessen des Unternehmens zu vertreten, pflegt Pirmin ein breites Netz an Kontakten in Wirtschaft und Politik.

Neue und alte Bekannte am 24thinkpark

Pirmin interessiert, wie Organisationen funktionieren, was ihre Mechanismen und Abläufe sind und wie man darauf Einfluss nehmen kann. So stiess er 2013 auf den allerersten 24thinkpark. „Die Konferenz hat ein spannendes Format, das ich vorhin nicht kannte“, so Pirmin. Konferenzen habe er sonst immer sehr konfrontativ erlebt, mit Referenten, einem klaren Ablauf und einem klaren Zielpublikum. „Am 24thinkpark liebe ich das Überraschungselement.“ Die Leute sind verschiedenen Alters, kommen aus verschiedenen Bereichen, haben verschiedene Hintergründe, verschiedene Ausbildungen, verschiedene Berufe. „So liefern sich die Teilnehmenden gegenseitig völlig neue Inputs. Die Ideen am 24thinkpark sprudeln geradezu, in den Sessions selbst genauso wie in den Plauderpausen.“ Das Erlebte beschäftige ihn auch noch nach der Konferenz. „Gerne würde ich in Zukunft auch Ideen mit anderen Teilnehmenden weiterentwickeln und in die Tat umsetzen.“

Zwei Leute habe er am flowmarkt der ideen kennengelernt, mit denen er sich seither regelmässig trifft. „Der grösste Zufall war, dass ich am 24thinkpark einen alten Bekannten wiedergetroffen habe, den ich jahrelang aus den Augen verloren hatte.“

Die Konferenz habe ihn auf neue Ideen zur Gestaltung seiner beruflichen Zukunft gebracht und ihn dazu ermutigt, sich für die Gesellschaft einzusetzen. Auch politisch. So kandidierte Pirmin vor einem Jahr für den Gemeinderat der Stadt Zürich und ist nun der erste Ersatzkandidat für den Kreis 3. Aktuell kandidiert er für den Zürcher Kantonsrat. Daraus ergeben sich seine ersten Fragen für den flowmarkt der ideen: Wie kann man den Leuten die Politik näherbringen? Wie die Offenheit für Neuerungen aufrechterhalten? Wie können sich Unternehmen vermehrt in die Politik einbringen?

Agilität – nicht grundlos ein Trend

Die Diskussionen rund um Agilität sind für Pirmin ein Trend – einer, der sich auf Relevanz stützt. Anpassungsfähigkeit sei in der heutigen Zeit und in Zukunft wichtig, weil viele Veränderungen nicht voraussehbar sind. „Ich hoffe, dass es vermehrt einen Übergang von streng hierarchischen Strukturen zur spontanen Zusammenarbeit von Mitarbeitenden mit Entscheidungskompetenz geben wird, die so auch besser fähig sind, neue Herausforderungen anzupacken und Komplexität zu bewältigen.“ Nicht ganz einfach sei dies, weil jeder sehr stark auf sein Gebiet spezialisiert sei und man wohl um ein gewisses Mass an Hierarchie oder um einige klare Regeln nicht herumkomme. Wie kann die Gesellschaft von dieser Spezialisierung wegkommen und wieder vermehrt den Blick für das grosse Ganze gewinnen? Wie können sich lose Netzwerke bilden, je nach Aufgabe spontan zusammenfinden und gemeinsam Herausforderungen bewältigen?

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