PostFinance: Die fortschrittliche Innovatorin

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Wie verändert die Digitalisierung die Berufswelt von Finanzinstituten? Wir konnten PostFi-nance als Hauptsponsorin für unseren thinkpark gewinnen. Jetzt haben wir sie besucht und wissen: Sie beschäftigen sich intensiv mit dem Thema der Digitalisierung.

Bereits von Weitem sehe ich den modernen PostFinance-Tower. Bläulich schimmert die Glas-fassade in der Sonne. Auf der Terrasse des Gebäudes tauschen sich Mitarbeitende aus. Der Eingangsbereich ist einladend gross, die Mitarbeitenden grüssen mich – selbst wenn sie mich nicht kennen. Einen solchen ersten Eindruck muss man nicht zwingend am Postfinance-Hauptsitz in Bern gewinnen. Das geht mithilfe der Digitalisierung bequem von zuhause aus. PostFinance bietet einen umfangreichen, virtuellen Rundgang durch das Unternehmen an. So hat jeder und jede die Möglichkeit, sich das Unternehmen ganz genau anzuschauen und Werte und Kultur von PostFinance kennenzulernen.

Kreativräume nutzen

Doch wie muss man sich ein Finanzinstitut in Zeiten der Digitalisierung vorstellen? Wer an konventionelle Büroräumlichkeiten, Krawattenträger und grosse Bürotische denkt, der liegt weit daneben. PostFinance zelebriert Open Space. Das heisst, die Mitarbeitenden dürfen sich ihren Arbeitsplatz aussuchen. Sei es draussen auf der Terrasse oder in den Begegnungszo-nen. Feste Arbeitsplätze gebe es nur noch wenige, erzählt Jörg Baumann, Leiter Berufsbil-dung bei PostFinance. Die Message an die Mitarbeitenden von PostFinance: «Nutzt andere Möglichkeiten und Umgebungen, um kreativ zu sein und euch auszutauschen.» Unkonventio-nell zusammenzuarbeiten sei wichtig, um konkurrenzfähig zu bleiben, hält Jörg fest. Arbeits-formen und Arbeitsinhalte seien heute wichtiger als allein das Salär. «Einfach aufstehen zu können, schnell irgendwo an eine Wand zu stehen und an ebendieser Wand eine Idee zu illustrieren – all diese Möglichkeiten erleichtern den Umgang untereinander und inspirieren.» PostFinance gehört in Sachen Open Space zu den Vorreiterinnen. Bereits seit Jahren brauchen sie in Bern solche Begegnungszonen.

Digitalisierung – Fluch oder Segen?

«Banking is necessary, Banks are not», hat bereits Bill Gates gesagt. Eine Tatsache, denn viele Menschen tätigen heute ihre Bankgeschäfte bereits online. Sind daher die Arbeitsplätze in der Finanzbranche überhaupt noch notwendig? Jörg sieht keine unmittelbare Gefahr für die Jobs in seiner Branche. Es werde in der Summe zwar nicht weniger Arbeitsplätze geben, aber inhaltlich werde sich einiges verändern. Er ist überzeugt davon, dass es die alten Be-rufsmodelle, wie wir sie heute kennen, so nicht mehr geben werde. Es werden allerdings neue Funktionen und Rollen auf Grund der Digitalisierung geschaffen. Auf diese Veränderungen müsse sich ein Unternehmen rechtzeitig einstellen. «Wir bilden Lehrlinge in Berufen aus, die es heute noch gar nicht gibt», erklärt Jörg. Man müsse sich heute mit dem Thema befassen und dürfe keine Angst haben. Es werde neue Möglichkeiten geben, sich beruflich zu betätigen.

Der Rucksack als Arbeitsplatz

Man kann PostFinance als digitalisiert bezeichnen. Ausgenommen einiger weniger Berufs-funktionen, gehört das Papier nicht mehr zum Arbeitsalltag. Jörg selbst lebt den papierlosen Arbeitsalltag und vor allem auch die Open-Space-Philosophie. «Das hier ist mein Büro», sagt Jörg und klopft auf seinen Rucksack. «Ich brauche nichts weiter: Elektronik, Digitalisierung, alles ist hier drin.»
PostFinance nutzt die vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung. Dazu gehören vor allem die sozialen Medien. Das Finanzinstitut ist auf Facebook, Youtube, Twitter und Co. vertreten. Es sei ein wichtiges Instrument, um mit den Kunden in den Dialog zu treten. Es sei vor allem aber auch eine Möglichkeit für PostFinance, ihren Brand und dessen Werte zu stärken. «Wir richten unser Angebot auf Kundinnen und Kunden aus, die ihre Finanzen selbstständig und einfach bewirtschaften wollen.»
PostFinance nutzt soziale Netzwerke bereits auch firmenintern. «PostConnect heisst das bei uns. Das ist ein socialmedia-artiger Ansatz, mit dem man intern Arbeitscommunities bilden und sich auch mithilfe von Tweets und Newsfeeds informieren und austauschen kann. Also eine echte Konkurrenz zur E-Mail-Flut.»

«Wenn wir stehen bleiben, bröckelt das Fundament»

PostFinance ist in Sachen Digitalisierung eine fortschrittliche Innovatorin. Die Digitalisierung gehört bereits seit Jahren zu den Kernthemen von PostFinance. Das trifft sich gut, denn die-ses Jahr wieder konnten wir PostFinance als Hauptsponsorin für die unkonventionellste Kon-ferenz der Schweiz gewinnen. Eine Arbeitgeberin, die sich nicht vor neuen Denkansätzen und Innovationen scheut. Eine Querdenkerin für unseren 24thinkpark. «Unser Geschäftsmodell steht unter Druck. Die Finanzbranche ist aber gar nicht so träge, wie man meint», konstatiert Jörg. «Momentan passiert in dieser Branche enorm viel. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns mit den Veränderungen und Herausforderungen auseinandersetzen. Wir dürfen nicht stehen bleiben, denn ansonsten bröckelt das Fundament.»
Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit PostFinance-Mitarbeitenden am thinkpark.

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