Romano Strebel: Der fokussierte Querdenker

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Während andere feierten, bastelte er bis tief in die Nacht an seinem StartUp. Romano ist einer der zwei Gründer von RonOrp und wird am 4./5. September zum thinkparker.

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Vor 11 Jahren startete RonOrp als kleines Startup. Mittlerweile hat man sich als Unternehmen etabliert und mit einem einmaligen Geschäftsmodell schweizweit wie auch international Bekanntheit erlangt. Ich treffe Romano im Casablanca an der Langstrasse. Nach einigen Minuten ist für mich klar: Romano ist der Prototyp des thinkparkers. Aufgewachsen in einem Umfeld aus Unternehmern und Selbstständigen, war für ihn mit 20 Jahren schon klar: „In 10 Jahren bin ich selbstständig.“ Und so kam es dann auch. RonOrp sei zuerst nur ein Hobby gewesen. „Wir verfolgten das schon mit einer Vision und dem Bauchgefühl, dass wir mal was draus machen können. Wie genau wussten wir aber noch nicht. Wir haben einfach unser Ding gemacht.“ Ganz so einfach scheint mir das jedoch nicht zu sein. Immerhin scheitern laut Statistiken 9 von 10 gegründeten Startups. Irgendwas hat der Typ richtig gemacht. „Fokussiert bleiben und seine Energie bündeln. Und zwar über mehrere Jahre.“ rät Romano. „Situationen verändern sich und man muss sich laufend anpassen, aber an der Grundidee gilt es stets festzuhalten.“

„Agilität ist mein Alltagsnährstoff“

Den Querpass nehme ich natürlich gerne an und frage Romano nach seinem Bezug zum diesjährigen 24thinkpark Thema. „Agilität ist mein Alltagsnährstoff! Wenn wir nicht permanent agil wären, gäbs RonOrp schon lange nicht mehr. Agilität ist das Wichtigste und auch das, was mich persönlich am meisten fordert. Ich habe zwei Kinder, wenn ich da nicht bei der Sache bin, merken die das sofort“. Das Thema Agilität trifft offenbar genau den Nerv dieser energiegeladenen, zukunftsorientierten Unternehmer, die wir unbedingt an der unkonventionellsten Konferenz dabei haben wollen.
Im September sollen Leute zusammen kommen, die dasselbe Querdenker-Gen in sich tragen. „Man muss an Ideen immer wieder rumstudieren, sie neu andenken und laufend Intensität darauf verwenden, um weiterzukommen. Leute mit neuen Ansätzen, die bestehende Sachen verbessern wollen: In so einer Runde wäre ich gerne dabei.“ meint Romano. Was für einen Case er an der Konferenz vorstellen wird, weiss er noch nicht. „Wir setzten uns im August zusammen und besprechen, mit was wir an den 24thinkpark kommen.“ Eines könne er aber versichern: „An Ideen mangelts uns nicht, im Gegenteil!“

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