Susanne Mosbacher: Die Agilität in Person

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Agilität ist Susannes Tagesgeschäft. Selbstständig tätig im Bereich Personalmanagement und ständig unterwegs, springt sie für unterschiedliche Aufträge von Thema zu Thema. Im Organisationsteam ist sie für den flowmarkt der ideen dieses Jahr auf Sponsorensuche – und möchte an der Konferenz diskutieren, wie man innovative Arbeitsformen in Unternehmen bringt.

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Susanne ist selbstständig im Bereich Personalmanagement tätig. Ihr Erfolgsrezept für die Arbeit mit Menschen: „Ich bin überzeugt davon, dass Menschen nur gut arbeiten können, wenn sie im ständigen Austausch miteinander sind, einander inspiririeren und neue Ideen geben.“ Dazu gehöre auch, dass jeder Einzelne offen durchs Leben gehe. „Wir können ein Leben lang lernen, und das am besten voneinander.“

Kurz reinschauen? Fehlanzeige!

Der 24thinkpark ermögliche dies, sagt Susanne. Deshalb habe sie letztes Jahr Feuer gefangen für die Idee der Open Space Konferenz. Weil Susanne zu den Menschen gehört, die grundsätzlich nie Zeit haben, wollte sie beim letzten 24thinkpark eigentlich nur kurz reinschauen. Aus dem Plan wurde nichts. „Mit jeder Stunde wurde mir klarer, dass ich bis zum Ende bleiben werde.“ Die anregenden Diskussionen, das breite Themenfeld und die Mischung aus unterschiedlichsten Menschen hielten Susanne an der Konferenz. „Schlussendlich gehörte ich sogar zu den Finishern – ich hielt tatsächlich 24 Stunden durch“, erzählt sie stolz.
Das Thema Generation Y, das am letzten 24thinkpark intensiv diskutiert wurde, beschäftigt nicht nur Susanne. Es beschäftigt auch die Kunden, die sie im Bereich Personalmanagement berät. Was sie aus den Gesprächen vom 24thinkpark mitgenommen hatte, floss später in ihre Beratung ein. Susannes wichtigstes Fazit nach der Konferenz war aber: „Ich wollte ein Teil der Community sein. Um mich selbst weiterzubringen und um andere weiterzubringen.“ Seit diesem Jahr ist sie deshalb im Organisationsteam dabei und für die Konferenz intensiv auf Sponsorensuche.

Agilität auf Tankern und Segelschiffen

Agilität ist Susannes Tagesgeschäft, sie ist die Agilität in Person. „Ich bin ständig unterwegs, springe jeden Tag für unterschiedliche Aufträge von einem Thema zum nächsten.“ Als Ein-Frau-Firma sei es für sie aber einfacher, agil zu sein, als für grössere Firmen. „Grössere Firmen erinnern mich von ihrer Agilität her ein bisschen an Tanker: weniger wendig als ein kleines Segelschiff. Jede Bewegung bringt Aufwand mit sich und muss weit im Voraus geplant werden.“ Im Gegensatz zu einem Tanker, wo allein der Kapitän die Macht über den Kurs des Schiffes habe, könne bei Unternehmen auch der Einzelne etwas bewirken. Veränderungen müssten nicht nur immer von oben, sondern gerade auch von unten kommen, von den Mitarbeitenden. „Diese möchte ich darin bestärken, Veränderungen auch mal selbst in die Hand zu nehmen.“ Das ist ein Ziel von Susanne für die Konferenz im September. Wie kann der Einzelne in einem Unternehmen Veränderung bewirken?
Agile Ansätze verfolgt Susanne auch bei der Arbeitsplatzgestaltung. Trends wie Homeoffice seien für sie aber fast schon wieder Vergangenheit, aktuell beschäftige sie das Thema „Coworking Space“: Räumlichkeiten, in denen verschiedene Menschen nahe ihrer Wohnung arbeiten und voneinander profitieren können. Wie kann man diese Arbeitsform den Unternehmen als sogenannt „dritter Arbeitsplatz“, der ökologisch, ökonomisch und psychologisch Sinn macht, näher bringen?

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[…] alles. So schafften wir es, einen Termin zu finden, der allen passte. Unseren Hauptdarstellern Susanne, Anina und Christoph. Und dem Kamera- und Regieteam, das auch für Ton, Schnitt, Drehbuch, […]

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