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Rückblick auf den 24thinkpark 2016

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Genau einen Monat ist es her, seit der 24thinkpark 2016 seinen Lauf nahm. Heute lässt unser Blogger Patrick die unkonventionellste Konferenz der Schweiz noch einmal Revue passieren.  

24 Stunden am thinkpark 2016

Freitag 9. September

08:30
Alle wuseln irgendwie wild durcheinander und bereiten noch die letzten Kleinigkeiten vor. Ich geleite Rouby zum Eingang, er soll die thinkparker begrüssen und gleich ans Thema erinnern. Gleichzeitig wird drinnen, auf einem der Tische im Eingangsbereich, noch fleissig an einem handgezeichneten thinkpark-Plakat gemalt. Dieses soll Rouby in Kürze Gesellschaft leisten, so dass auch wirklich alle wissen, dass sie am richtigen Ort sind.

10:00
Fast alle thinkparker sind mittlerweile eingetroffen und wurden beim Empfang mit ihren „Erkennungsmarken“ und dem Survivalbag für die nächsten 24 Stunden ausgerüstet. Ich mache mich daran, die thinkparker – viele tauschen sich schon rege aus und haben offenbar die Zeit vergessen – zu informieren, dass es jetzt losgeht. Auf dem Dorfplatz führt Christoph Jordi ein in den thinkpark, Open Space und das Thema Digitalisierung.

14:00
Das Mittagsbuffet wird langsam zusammengeräumt, draussen brennt die Mittagssonne auf die Terrasse, und drinnen? Da wird diskutiert bis zum Umfallen. Der thinkpark ist in vollem Gange. Meistbesuchte Session bisher: Speed Dating. Leute kennenlernen im schnellverfahren, man will ja schliesslich wissen, mit wem man die nächsten knapp 24 Stunden verbringen wird. Ich komme meinerseits gerade aus der ersten Session, an der ich aktiv teilnehmen konnte: Sexy Banking. Was macht eine Bank sympathisch? Was können Banken mit den Mitteln der Digitalisierung tun um der Menschheit zu helfen? Tolle Session. Philosophisch und trotzdem nicht realitätsfremd.

17:00
Die Sonne brennt noch immer erbarmungslos aufs Dach der Broki. Trotz Ventilatoren sind im oberen Stock nicht nur die Diskussionen heiss. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum viele der Sessions, wohlgemerkt zum Thema Digitalisierung, in den Analog-Arbeitsinseln im Erdgeschoss abgehalten werden. Ich kann mich aber gerade nicht ins Kühle verziehen. Irgendjemand muss ja die Masseurin und den Masseur einweisen, diese sollen schliesslich zum Wohlbefinden der thinkparker beitragen, und das hat oberste Priorität.

21:00
Das Nachtessen war top, wirklich, aber jetzt falle ich fast ins Food-Koma. Die Temperatur hat nun ein angenehmes Level erreicht. Das und der gestillte Hunger der Teilnehmenden bringt noch mehr Energie in die Sessions. So zum Beispiel in die von Christoph – seines Zeichens CEO von DoDifferent und Erfinder des 24thinkpark – mit dem esoterischen Titel „mit Karten die Zukunft legen“. Dabei geht es aber nicht um Hokuspokus sondern um Trends, die auf Karten dargestellt sind und die helfen sollen, Ordnung ins Denken zu bringen.

Der thinkpark in Zahlen

Werfen wir einen kurzen Blick auf die Zahlen. 92 thinkparker diskutierten in 41 Digitalen und 15 Analogen Sessions über die Digitalisierung. 21 hartgesottene hielten die ganzen 24 Stunden durch und durften ein finisher-Shirt mitnehmen. Über die gesamten 24 Stunden gab es ständig gut gefüllte Sessions in denen teils entspannt und teils sehr angeregt diskutiert wurde. Es gab zwar ein paar No-Shows, trotzdem ziehen wir eine positive Bilanz, da spielt es auch keine Rolle, dass wir nicht ganz 100 waren – oder sind 😉

00:00
Ich komme gerade aus einer äusserst spannenden Session und bemerke, dass es etwas Luft gegeben hat. Nicht weil die Fenster und Türen offen sind. Nein, weil doch einige thinkparker etwas müde geworden sind und sich bis zum nächsten Morgen verabschiedet haben. Gleichzeitig startet in Digital 4 eine Session zum Thema LSD und Bauchtanz; ja, es ist spät geworden.

03:30
Spielezeit! Soeben haben wir über den thinkpark und mögliche Themen fürs nächst Jahr diskutiert. Das war vor allem für uns sehr interessant, doch jetzt wird’s etwas gemütlicher. Fast alle Verbliebenen haben sich zu einer spätnächtlichen Spielesession eingefunden. Bedenkt man, dass alle hier doch schon etliche Stunden wach sind, ist es fast erstaunlich wie lebendig es noch zu und her geht. Nice!

06:30
Was riech ich da? Ist das etwa Speck? Oh ja! Frühstück steht bereit. Meine Müdigkeit verfliegt im Nu, nur noch kurz die finisher-Shirts fertig bedrucken und ich mache mich hinters Buffet. Während ich mich in Richtung Terrasse und Frühstück bewege, diskutieren einige unermüdliche und einige Rückkehrer über führen und lernen, klingt spannend, doch ich muss essen. Die Stimmung draussen ist genial. Alles erwacht wieder zum Leben, es wird hell und die Broki füllt sich wieder ein wenig mehr.

09:00
Letzte Runde. Rund 50 thinkparker sitzen zur Schlussrunde auf dem Dorfplatz. 21 davon haben die ganze Nacht durchgemacht, die anderen sind zurückgekehrt. Nochmals haben alle die Chance sich zum thinkpark zu äussern und ihre Eindrücke zu schildern. Wir verteilen die finisher-Shirts, schiessen noch ein paar Fotos und erklären den thinkpark 2016 schliesslich für beendet.

10:00
Jetzt ist der thinkpark 2016 vorbei. Die Gäste verabschieden sich und gehen ihren Weges. Wir werden noch einige Stunden hier sein und die (Un)Ordnung im Brocki wiederherstellen.

Ciao Zäme und bis nächstes Jahr.

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